Mittwoch, 15. Februar 2017

CSU Sulzbach-Rosenberg fordert mehr Mittel für die Feuerwehren


Christsoziale besuchen Feuerwehren und nehmen wichtige Anliegen auf

Bildunterschrift1: Der Kommandant der Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg, Armin Buchwald (6.v.l.) und Vorsitzender Thomas Wiesent (4.v.l.) führten die CSUler um Vorsitzenden Dr. Patrick Fröhlich (Mitte) und 2. Bürgermeister Günter Koller (6.v.r.) durch die Hallen und schilderte seine Anliegen.

Bildunterschrift 2: Handlungsbedarf erkannten die Christsozialen auch bei den Vertretern der Wehr in Großalbershof um Vorsitzenden Alexander Luber (4.v.l.) und Jugendwart Tobias Falk (2.v.l.). Der über 50-Jahre alte Löschanhänger, ein fehlendes Zugfahrzeug und eine völlig ungeeignete Halle wollen die CSUler so nicht länger stehen lassen.

Die CSU Sulzbach-Rosenberg um Ortsvorsitzenden Dr. Patrick Fröhlich und 2. Bürgermeister Günter Koller setzt Anfang des Jahres 2017 die Besuche bei wichtigen Einrichtungen in der Stadt fort. Nach Polizei, BRK und Altenheim Ende letzten Jahres waren die CSUler nun bei den Feuerwehren in Sulzbach-Rosenberg und Großalbershof zu Gast. Besuche in Rosenberg und Siebeneichen werden folgen.


Wichtige städtische Pflichtaufgabe

„Wir sind froh, dass wir viele ehrenamtliche Feuerwehrleute in Sulzbach-Rosenberg haben. Sie gewährleisten Sicherheit und setzen sich nicht nur im Notfall für die Gesellschaft ein. Damit übernehmen sie eine wichtige städtische Pflichtaufgabe, für die sie angemessene Ausrüstung von der Stadt benötigen“, sprachen die Stadträtinnen Marga Klameth und Evi Rauch den Feuerwehrvertretern ihren Dank aus.


Erkundungskraftwagen und Digitalfunkgeräte benötigt

2. Bürgermeister Günter Koller fragte bei der Wehr in Sulzbach-Rosenberg bei Kommandanten Armin Buchwald und Vorsitzender Thomas Wiesent nach der derzeitigen Situation der Technik und der Ausrüstung. „Wir haben als CSU vor Jahren den mittlerweile fertiggestellten Neubau vorangetrieben. Daher sind wir froh, dass hier große Zufriedenheit herrscht. Allerdings sind wir nicht nur für Lob zu euch gekommen, sondern auch um zu erfahren, wo der Schuh drückt“, zeigte sich Koller interessiert. Dabei erfuhr er insbesondere von zwei Problemen: Zum einen werde für den alten Erkundungskraftwagen aus dem Jahr 1981 Ersatz benötigt. „Zweck des Fahrzeugs ist das Heranbringen von Mannschaft an die Einsatzstellen. Durch die Einbindung in den ABC-Zug dient dieses Fahrzeug als Erkunder für Mess- und Spüraufgaben im Landkreis sowie für die Einsätze der Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg. Da das Fahrzeug durch sein hohes Alter schon etliche technische Defekte hat, benötigen wir hier dringend Ersatz“, schilderte Kommandant Buchwald.


Fürsorgepflicht für Kameradinnen und Kammeraden

Darüber hinaus fehlen den Sulzbach-Rosenberger Feuerwehrlern mindestens vier explosionsgeschützte Digitalfunkgeräte. „Als Kommandant sehe ich mich in der Fürsorgepflicht für meine Kameradinnen und Kameraden und muss ihnen größtmögliche Sicherheit in Einsatz, Übung und Ausbildung bieten. Dazu gehört auch die notwendige feuerwehrtechnische Grundausstattung in den verschiedensten Einsatzbereichen. Daher benötigen wir dringend mindestens vier explosionsgeschützte Digitalfunkgeräte“, so Buchwald in aller Deutlichkeit.


Handlungsbedarf in Großalbershof und Siebeneichen

Bei ihrer zweiten Station bei der Feuerwehr in Großalbershof erfuhren die CSUler zunächst von einem erfreulichen Durchschnittsalter der Aktiven von um die 35 Jahre. Gleichzeitig jedoch erschreckte die technische Ausstattung der Großalbershofer Wehr die Kommunalpolitiker. „Das Feuerwehrbedarfgutachten sowie alle Fachleute betonen, dass wir eine einsatzfähige, kleine Wehr in Großalbershof benötigen. Damit haben wir als Stadt dies auch zu gewährleisten. Wir können nicht einerseits Jahr für Jahr Hunderttausende in Kultur und Museen stecken und andererseits eine benötigte Feuerwehr ohne Fahrzeug und mit einem Anhänger aus den 50er Jahren im Regen stehen lassen. Dies werden wir uns so nicht länger anschauen“, betonten Stadtrat Florian Bart, JU-Vorsitzender Maximilian Klose und CSU-Geschäftsführer Stefan Frank. In diesem Zusammenhang wird die CSU auch eine Prüfung des Bedarfs der Wehr in Siebeneichen und ggf. die Einstellung entsprechender Mittel in den Haushalt einfordern.


Anträge an den Stadtrat

Die aufgenommenen Punkte werden die CSUler auch direkt in den Stadtrat einbringen „Da der erste Bürgermeister meint, nett Lächeln genügt, werden wir eben im Interesse der Stadt die wichtigen und richtigen Dinge selbst durchsetzen. Politik wird im Rathaus gemacht, nicht auf einem Pressefoto. Wir werden daher nicht nur nett aus der Zeitung grinsen, sondern im Interesse unserer Heimatstadt die heute aufgenommenen Punkte im Stadtrat beantragen“, machte Vorsitzender Fröhlich abschließend in aller Deutlichkeit klar.


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